Picarel angeln

Picarel: Verhalten

Der Picarel (Spicara smaris) ist ein kleiner schwarmweise lebender Meeresfisch der Küstengewässer. Er hält sich in der mittleren Wasserschicht, an Felsküsten und in der Nähe von Algen auf. Er ernährt sich von Plankton und kleinen Krebstieren. Der Fisch ist in der warmen Jahreszeit aktiv und versammelt sich in dichten Schwärmen.

Wo und wann angeln

Geangelt wird von Stegen, Ufern, Felsvorsprüngen und kleinen Booten. Am ergiebigsten in den Morgen- und Abendstunden, wenn der Picarel an die Oberfläche steigt. In der heißen Mittagszeit hält er sich etwas tiefer auf. Orientierungshilfe: kleine charakteristische Strudel des Schwarms.

Worauf er reagiert

Hegene mit Fliegen oder kleinen Haken — die verbreitetste Methode. Ein kleines Stück Naturköder (Muschel, Tintenfisch, Wurm) an Haken Nr. 10–14 funktioniert zuverlässig. Leichte Posenmontage oder leichtes Spinning mit Mikroködern werden ebenfalls eingesetzt.

Tipps
  • Hegene — effektivste Methode: mehrere Fische auf einmal fangen.
  • Dünne Schnur 0,14 mm ist Pflicht: Picarel sieht starke Montagen.
  • Schwärme an kleinen Strudeln und lebhaften Möwen erkennen.
  • Anfüttern mit Brot oder kleinen Ködersstücken hält die Fische unter der Pose.
  • Kleines Gewicht vor dem Vorfach hilft, die Tiefe der Hegene zu kontrollieren.
Passende Ausrüstung

Leichte Posenmontage oder Stipprute 5–6 m. Monofilschnur 0,14–0,18 mm, Haken Nr. 10–14. Hegene mit 4–6 Fliegen auf Monofilschnur 0,2 mm. Für Spinning: UL-Rute mit Fliege oder kleinen Twistern 1 Zoll.


Passende Serien: 717